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ASTROLOGIE DER „HAMBURGER SCHULE”

09. APR

17 Gesetze für Planetenbilder

17 Gesetze für Planetenbilder

Mit freundlichen Genehmigung
des Witte-Verlages: www.witte-verlag.com

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1.  Halbsummen, Summen und Differenzen im Horoskop sind sensitive Punkte.

2.  Gleiche oder besetzte Halbsummen, Summen und Differenzen sind Planetenbilder.

3.  Ein jedes Planetenbild lässt sich sowohl in gleichen Summen, als auch in gleichen Halbsummen und in gleichen Differenzen ausdrücken.

4.  Planetenbilder sind gemischte geozentrische Planetenperioden. Es sind symmetrische Konstellationen.

5.  Planetenperioden können gebildet werden von 1,2 oder mehreren Planeten.

6.  Ein Planet kann mehrere Perioden haben, z.B. die Erde: Rotation (Tag), Revolution (Jahr) Nutation l8,6 Jahre, Präzession ca. 26.000 Jahre

7.  Die Wittesche Lehre von den Planetenbildern berücksichtigt von den Perioden der Erde die Rotation und die Revolution.
Rotation = MC und AS, die Ecken des persönlichen Horoskops.
Revolution = Widder, Waage, Krebs, Steinbock, die Ecken des Mundanhoroskops. (Widder, Waage Aequinoktialpunkte, Krebs, Steinbock Solstitialpunkte). Die Nutation findet ihren Niederschlag in den Mondknoten.

8.  Die Planetenperioden ergeben sich aus dem siderischen Umlauf.

9.  Stehen zwei Planeten in Konjunktion, so beginnen sie für den Erdbetrachter ihre gemeinsame Vollperiode, die bis zu ihrer nächsten Konjunktion dauert. Analog ergibt sich die volle Periode dreier und mehr Planeten.

10.  Die Rotation des Erdortes um die Erdachse und die Revolution der Erde um die Sonne zeigen nun alle 90° Wendepunkte von gleichartiger Wirkung. Es sind die wichtigsten Phasen ihrer Perioden. Die Eigenart des Ortes steht hier in den Grenzpunkten ihres Wechsels. Diese Grenzpunkte heben sich deshalb als bedeutsam von den übrigen Stellungen ab.

11.  Übertragen auf zwei Planeten zeigen diese in 0° gleichgerichtet wirkende Kräfte, in 180° entgegen gerichtete Kräfte und in 90° rechtwinklig gerichtete Kräfte.
Gleichzusetzen sind diese Grenzpunkte durch die in ihnen liegende Wendung ihrer Phase.
Die Gleichsetzung z.B. Venus = Mars bedeutet somit, dass beide im Phasenwechsel ihrer Periode stehen, dass sie hier zueinander stark stehen, weil sie Anfang und Ende einer Phase besetzen.

12.  Die Begriffe der Halbsummen, Summen und Differenzen hat WITTE in die Astrologie eingeführt.

13.  Zwei Planeten in Konjunktion haben gleiche Summe, gleiche Halbsumme und gleiche Differenzen. Zwei Planeten in Opposition haben gleiche Summe, gleiche Halbsumme und gleiche Differenz. Die Ungleichheit wächst mit der Entfernung von der Konjunktion oder Opposition.
Zwei Planeten in 90° haben gleiche Summen gegenüber, gleiche Halbsummen und Differenzen im rechten Winkel. Zwei Planeten in Konjunktion, Opposition oder Quadratur sind demnach Planetenbilder.

14.  Drei Planeten bilden ein Planetenbild, wenn der eine in der Halbsumme der beiden anderen steht.

15.  Vier Planeten bilden ein Planetenbild, wenn sich zwei in der Halbsumme der beiden anderen oder im gleichen Abstände von ihr nach entgegengesetzter Richtung befinden.

16.  Planeten in 135° oder 45° haben gleiche Summen in 90°, gleiche Halbsummen und Differenzen in 135°.

17.  Planetenbilder wirken in ihrer Achse gemeinsam. Die beteiligten Planeten gleichen in ihr ihre dynamischen Kräfte aus.


 

Quelle:

1. www.witte-verlag.com
2. Ludwig Rudolph, „Hamburger Heft” (НН) 2/79.

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(c) Witte-Verlag (Hamburg)

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Die Vorbereitung des Materials für www.astropolis.lv : Aleksandra Jakovleva.

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Eine russische Übersetzung des Artikels finden Sie hier: Людвиг Рудольф, "17 законов для планетных картин".